Kinos
| KINO | STADT | Bundesland |
|---|---|---|
| Apollo Kino&Bar | AACHEN | Nordrhein-Westfalen |
| Filmpalast Bautzen | BAUTZEN | Sachsen |
| Cinemaxx Potsdamer Platz | BERLIN | Berlin |
| Kant Kino | BERLIN | Berlin |
| FSK Kino | BERLIN | Berlin |
| UCI East Side Gallery | BERLIN | Berlin |
| Kamera | BIELEFELD | Nordrhein-Westfalen |
| Metropolis | BOCHUM | Nordrhein-Westfalen |
| UCI Kino Ruhr Park | BOCHUM | Nordrhein-Westfalen |
| Cineworld | DETTELBACH | Bayern |
| Schauburg | DRESDEN | Sachsen |
| Lumen Filmtheater | DÜREN | Nordrhein-Westfalen |
| Cinemaxx Essen | ESSEN | Nordrhein-Westfalen |
| Traumpalast | ESSLINGEN | Baden-Württemberg |
| Astor Filmlounge | FRANKFURT | Hessen |
| Filmpalast Görlitz | GÖRLITZ | Sachsen |
| Passage | HAMBURG | Hamburg |
| Raschplatz Kino | HANNOVER | Niedersachsen |
| UCI Kino Hürth Park | HÜRTH | Nordrhein-Westfalen |
| Filmpalast Kassel | KASSEL | Hessen |
| Filmpalette | KÖLN | Nordrhein-Westfalen |
| Astor Residenz | KÖLN | Nordrhein-Westfalen |
| Cinedom | KÖLN | Nordrhein-Westfalen |
| Traumpalast | LEONBERG | Baden-Württemberg |
| Studio Kino | MAGDEBURG | Sachsen-Anhalt |
| Cineplex Marburg | MARBURG | Hessen |
| Cinemaxx Mülheim | MÜLHEIM | Nordrhein-Westfalen |
| Astor Filmlounge im Arri | MÜNCHEN | Bayern |
| Cinecitta | NÜRNBERG | Bayern |
| Traumpalast | NÜRTINGEN | Baden-Württemberg |
| Traumpalast | SCHORNDORF | Baden-Württemberg |
| Traumpalast | SCHWÄBISCH GMÜND | Baden-Württemberg |
| Universum | SOEST | Nordrhein-Westfalen |
| Das Lumen Solingen | SOLINGEN | Nordrhein-Westfalen |
| Metropol | STUTTGART | Baden-Württemberg |
| Traumpalast | WAIBLINGEN | Baden-Württemberg |
| Cinema | WUPPERTAL | Nordrhein-Westfalen |
| Filmpalast | ZWICKAU | Sachsen |
KURZINHALT
An einer Lebensmittelausgabe kreuzen sich die Wege dreier Frauen. Laura ist seit Kurzem Freigängerin und sollte sich aus Konflikten heraushalten. Doch sie stellt sich schützend vor die Kurdin Evin, die von einem Mann rassistisch beleidigt wird. Die Auseinandersetzung eskaliert und Polizistin Julia kommt hinzu, um den Streit zu schlichten. Für einen kurzen Moment streifen sich die Schicksale der drei Frauen – ehe sie in getrennten Bahnen weitertreiben. Laura sucht ihre Mutter Elena auf, die sie all die Jahre in Haft nie besucht hat. Nach anfänglicher Abwehr gesteht Elena, warum sie Laura schon in deren Kindheit ablehnte: Laura ist das schmerzvolle Ergebnis des Krieges. Evin folgte ihrer Familie aus Syrien nach Deutschland. Einst in einer Fraueneinheit im Kampf sucht sie nunmehr im Ringen Halt. Strenge Auflagen der Ausländerbehörde verhindern eine Wettkampfteilnahme. Das Gefühl, eingesperrt zu sein, und eine drohende Invasion in ihrer Heimat treiben sie in die Machtlosigkeit. Julia hat mit ihrem Mann Christian einen 18 Monate alten Sohn. Die Ehe ist von fehlender Kommunikation geprägt. Christian entfaltet ein perfides Machtspiel, bei dem Julia Opfer psychischer und physischer Gewalt wird.
Buch und Regie

Constantin Hatz
Constantin Hatz geboren 1989 in Wien. Absolvierte die Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt mit dem Schwerpunkt Fotografie und audiovisuelle Medien in Wien. Anschließend folgte ein Studium im Fach Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Für seine Arbeiten erhielt er mehrere Preise, u.a. den Deutschen Kurzfilmpreis und den Förderpreis Neues Deutsches Kino. Sein Film Gewalten wurde in die Perspektive Deutsches Kino der 72. Berlinale eingeladen und mit dem Heiner-Carow-Preis ausgezeichnet. Der Film Elaha, für den er mit Milena Aboyan das Drehbuch verfasste, wurde 2024 in der Kategorie »Bester Spielfilm« für den Deutschen Filmpreis nominiert.

Milena Aboyan
Milena Aboyan 1992 geboren als Jesidische-Kurdin in Armenien. Im Jahr 2010 begann sie eine vierjährige Schauspielausbildung in Deutschland. Während ihrer Ausbildung wirkte sie in mehreren Theaterproduktionen mit. Nach ihrem Schauspieldiplom wechselte sie das Fach und begann Drehbuch und Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg zu studieren. Ihr Abschlussfilm Elaha wurde in die Perspektive Deutsches Kino der 73. Berlinale eingeladen. Im darauffolgenden Jahr, wurde Elaha in der Kategorie »Bester Spielfilm« für den Deutschen Filmpreis nominiert. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem New Faces Award, dem NDR Nachwuchspreis und dem MFG-Star.
Regiekommentar
Der Krieg, die zentrale Metapher des Films, verbindet Laura, Evin und Julia sowohl äußerlich als auch innerlich miteinander. Er ist nah und fern zugleich, er waltet auch in der deutschen Großstadt, schweigend, ohne Gefecht – der Krieg als gegenwärtiges Szenario, in das man wieder zurückkehrt, der vergangene Krieg als schwerer Seelenballast, von dem man sich nicht entledigen kann, und der Krieg als Schlachtfeld innerhalb der Familie, auf dem der Mensch mit sich und für sich selbst kämpft. Laura, Evin und Julia befinden sich auf ihren eigenen Schlachtfeldern und versuchen, sich durch die Trümmer der Vergangenheit und Erfahrung fortzubewegen. Sie sind durch den deprimierenden Zustand ihrer Umgebung gezeichnet und wehren sich gegen Rollenzuschreibungen, lassen sich nicht unsichtbar machen und ermächtigen sich allen voran über ihr eigenes Leben. Alle drei eint die Stimme, die versucht, niemals leise zu sein.
Besetzung
Julia Lea van Acken
Laura Luise Aschenbrenner
EVÎN Bayan Layla
Elena Valery Tscheplanowa
Christian Louis Nitsche
Medya Meryem Polat
Diyar Bashar Kanan
Agît Korkmaz Arslan
Samira Zeynep Bozbay
Merabi Armin Wahedi
Sarê Moné Sharifi
Natela Marie Mouroum
Jaqueline Shari Streich
In weiteren Rollen
Simone Cataldi
Janina Korn
Julia Liebetrau
Karola Oswald
Alexander Waigel
Benjamin Zerhau
Crew
Buch und Regie
Constantin Hatz und Milena Aboyan
Bildgestaltung
Rafael Starman
Montage
Elias Ben Engelhardt und Marco Rottig
Szenenbild
Mona Cathleen Otterbach
Kostümbild
Katrin Aschendorf
Maskenbild
Stefanie Gredig und Carolin Groborz
Musik
Florian Tessloff
Originalton
Patrick Dadacyznski
Tongestaltung
Laura Matissek
Mischung
Darius Shahidifar
Casting
Deborah Congia
Ausführender Produzent
Ben Zerhau
Ausführender Produzentin
Bettina Brokemper
Produzent
Michael Eckelt
Filmdaten
Lauflänge
108 Minuten
Produktionsland/-Jahr
Deutschland 2025
Sprachen
Deutsch, Kurdisch
Seitenverhältnis
2,39:1 Scope
Sound
5.1. Dolby
Produktionsfirma
Riva Film GmbH
In Koproduktion mit

Gefördert durch






