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Wovon sollen wir träumen

Ab 19.2. im Kino!

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KURZINHALT

An einer Lebensmittelausgabe kreuzen sich die Wege dreier Frauen. Laura ist seit Kurzem Freigängerin und sollte sich aus Konflikten heraushalten. Doch sie stellt sich schützend vor die Kurdin Evin, die von einem Mann rassistisch beleidigt wird. Die Auseinandersetzung eskaliert und Polizistin Julia kommt hinzu, um den Streit zu schlichten. Für einen kurzen Moment streifen sich die Schicksale der drei Frauen – ehe sie in getrennten Bahnen weitertreiben. Laura sucht ihre Mutter Elena auf, die sie all die Jahre in Haft nie besucht hat. Nach anfänglicher Abwehr gesteht Elena, warum sie Laura schon in deren Kindheit ablehnte: Laura ist das schmerzvolle Ergebnis des Krieges. Evin folgte ihrer Familie aus Syrien nach Deutschland. Einst in einer Fraueneinheit im Kampf sucht sie nunmehr im Ringen Halt. Strenge Auflagen der Ausländerbehörde verhindern eine Wettkampfteilnahme. Das Gefühl, eingesperrt zu sein, und eine drohende Invasion in ihrer Heimat treiben sie in die Machtlosigkeit. Julia hat mit ihrem Mann Christian einen 18 Monate alten Sohn. Die Ehe ist von fehlender Kommunikation geprägt. Christian entfaltet ein perfides Machtspiel, bei dem Julia Opfer psychischer und physischer Gewalt wird.

Buch und Regie

Ein Porträt ded Regisseurs Constantin Hatz, welcher für den Film Wovon sollen wir träumen Regie geführt hat.

Constantin Hatz

Constantin Hatz geboren 1989 in Wien. Absolvierte die Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt mit dem Schwerpunkt Fotografie und audiovisuelle Medien in Wien. Anschließend folgte ein Studium im Fach Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Für seine Arbeiten erhielt er mehrere Preise, u.a. den Deutschen Kurzfilmpreis und den Förderpreis Neues Deutsches Kino. Sein Film Gewalten wurde in die Perspektive Deutsches Kino der 72. Berlinale eingeladen und mit dem Heiner-Carow-Preis ausgezeichnet. Der Film Elaha, für den er mit Milena Aboyan das Drehbuch verfasste, wurde 2024 in der Kategorie »Bester Spielfilm« für den Deutschen Filmpreis nominiert.  

Ein Porträt der Regisseurin Milena Aboyan, welche für den Film Wovon sollen wir träumen Regie geführt hat.

Milena Aboyan

Milena Aboyan 1992 geboren als Jesidische-Kurdin in Armenien. Im Jahr 2010 begann sie eine vierjährige Schauspielausbildung in Deutschland. Während ihrer Ausbildung wirkte sie in mehreren Theaterproduktionen mit. Nach ihrem Schauspieldiplom wechselte sie das Fach und begann Drehbuch und Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg zu studieren. Ihr Abschlussfilm Elaha wurde in die Perspektive Deutsches Kino der 73. Berlinale eingeladen. Im darauffolgenden Jahr, wurde Elaha in der Kategorie »Bester Spielfilm« für den Deutschen Filmpreis nominiert. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem New Faces Award, dem NDR Nachwuchspreis und dem MFG-Star. 

Regiekommentar

Der Krieg, die zentrale Metapher des Films, verbindet Laura, Evin und Julia sowohl äußerlich als auch innerlich miteinander. Er ist nah und fern zugleich, er waltet auch in der deutschen Großstadt, schweigend, ohne Gefecht – der Krieg als gegenwärtiges Szenario, in das man wieder zurückkehrt, der vergangene Krieg als schwerer Seelenballast, von dem man sich nicht entledigen kann, und der Krieg als Schlachtfeld innerhalb der Familie, auf dem der Mensch mit sich und für sich selbst kämpft. Laura, Evin und Julia befinden sich auf ihren eigenen Schlachtfeldern und versuchen, sich durch die Trümmer der Vergangenheit und Erfahrung fortzubewegen. Sie sind durch den deprimierenden Zustand ihrer Umgebung gezeichnet und wehren sich gegen Rollenzuschreibungen, lassen sich nicht unsichtbar machen und ermächtigen sich allen voran über ihr eigenes Leben. Alle drei eint die Stimme, die versucht, niemals leise zu sein.

Besetzung

Ein Porträt der Hauptdarstellerin Lea van Acken in der Rolle der Julia im Film Wovon sollen wir träumen.
Julia Lea van Acken
Ein Porträt der Schauspielerin Luise Aschenbrenner in der Rolle der Laura im Film Wovon sollen wir träumen.
Laura Luise Aschenbrenner
Ein Porträt der Hauptdarstellerin Bayan Layla in der Rolle der Evîn im Film Wovon sollen wir träumen.
EVÎN Bayan Layla
Ein Porträt der Schauspielerin Valery Tscheplanowa in der Rolle der Elena im Film Wovon sollen wir träumen.
Elena Valery Tscheplanowa
Ein Porträt des Schauspielers Louis Nitsche in der Rolle des Christian im Film Wovon sollen wir träumen.
Christian Louis Nitsche
Ein Porträt der Schauspielerin Meryem Polat in der Rolle der Medya im Film Wovon sollen wir träumen.
Medya Meryem Polat
Ein Porträt des Schauspielers Bashar Kanan in der Rolle des Diyar im Film Wovon sollen wir träumen.
Diyar Bashar Kanan
Ein Porträt des Schauspielers Korkmaz Arslan in der Rolle des Agît im Film Wovon sollen wir träumen.
Agît Korkmaz Arslan
Ein Porträt der Schauspielerin Zeynep Bozbay in der Rolle der Samira im Film Wovon sollen wir träumen.
Samira Zeynep Bozbay
Ein Porträt des Schauspielers Armin Wahedi in der Rolle des Merabi im Film Wovon sollen wir träumen.
Merabi Armin Wahedi
Ein Porträt der Schauspielerin Moné Sharifi in der Rolle der Sarê im Film Wovon sollen wir träumen.
Sarê Moné Sharifi
Ein Porträt der Schauspielerin Marie Mouroum in der Rolle der Natela im Film Wovon sollen wir träumen.
Natela Marie Mouroum
Ein Porträt der Schauspielerin Shari Streich in der Rolle der Jaqueline im Film Wovon sollen wir träumen.
Jaqueline Shari Streich

In weiteren Rollen

Simone Cataldi

Janina Korn

Julia Liebetrau

Karola Oswald

Alexander Waigel

Benjamin Zerhau

Crew

Buch und Regie

Constantin Hatz und Milena Aboyan

Bildgestaltung

Rafael Starman

Montage

Elias Ben Engelhardt und Marco Rottig

Szenenbild

Mona Cathleen Otterbach

Kostümbild

Katrin Aschendorf

Maskenbild

Stefanie Gredig und Carolin Groborz

Musik

Florian Tessloff

Originalton

Patrick Dadacyznski

Tongestaltung

Laura Matissek

Mischung

Darius Shahidifar

Casting

Deborah Congia

Ausführender Produzent

Ben Zerhau

Ausführender Produzentin

Bettina Brokemper

Produzent

Michael Eckelt

Filmdaten

Lauflänge

108 Minuten

Produktionsland/-Jahr

Deutschland 2025

Sprachen

Deutsch, Kurdisch

Seitenverhältnis

2,39:1 Scope

Sound

5.1. Dolby

Produktionsfirma

Riva Film GmbH

In Koproduktion mit

Gefördert durch